Gewerbelaerm.de
Lärmgutachten & Schallimmissions­prognosen für gewerbliche Objekte
 



Produktionsbetriebe


Firmen zur Produktion von Gütern arbeiten mit den unterschiedlichsten Materialien und Werkstoffen wie Metallen, Holz, Kunststoffe o.ä.

Die Bearbeitung erfolgt in der Regel mittels Maschinen innerhalb von Produktionsräumen oder -hallen. Die so erzeugten Innenpegel gelangen über die Fassadenflächen nach außen und in die Nachbarschaft, insbesondere über (teil-)geöffnete Tore, Türen und Fenster. Auf den Außenflächen dieser Betriebe kommen weitere Schallquellen hinzu, z.B. Materiallieferungen mittels Lkw und Kleintransportern, Pkw-Fahrten und Parkvorgänge von Mitarbeitern und Besuchern, die Nutzung von Abfallbehältern, der Betrieb von Klima- und Lüftungsaggregaten und vieles mehr.




Supermarkt & Discounter



Märkte zur Nahversorgung Lebensmitteln, aber auch Baumärkte, Möbelhäuser, Drogerien, Spielzeuggeschäfte, etc. belasten durch Ihre Schallemissionen Wohnungen und Arbeitsstätten in der unmittelbaren Umgebung.

Hier findet ein erhöhter Fahrzeugverkehr durch die Kunden statt, weiterhin Lieferverkehr mittels Lkw und nicht zu vergessen die Nutzergeräusche auf den Freiflächen, vor allem durch metallische Einkaufswagen, die es in lärmarmen und nicht lärmarmen Ausführungen gibt. Lebensmittelmärkte mit Tiefkühltheken verfügen weiterhin über an den Fassaden oder auf dem Dach angebrachte Wärmetauscher.




Gaststätte, Hotel, Imbiss




Diese Betriebe zeichnen sich durch regelmäßigen Kundenverkehr und oftmals erweiterte Öffnungszeiten aus.

Pkw-Verkehr auf einem Parkplatz und Lkw-Lieferverkehr gehören zu den regelmäßigen Schallquellen.

Hotels verfügen oftmals über Tiefgaragen mit entsprechenden Auffahrten und ggf. automatischen Toren. Vielfach findet auch die Versorgung von Kunden durch einen Lieferservice statt.


 

Biergärten 




Sobald die Tage wärmer werden öffnen viele Hotels und Gaststätten Ihren Biergarten und betreiben eine Außengastronomie, für deren Betrieb besondere Regelungen gelten.

 

 


Handwerksbetrieb


 


Wo gehobelt wird, da fallen nicht nur Späne, sondern auch Lärm an.

Durch die Bearbeitung von Materialien, insbesondere durch Maschinen, werden teilweise sehr hohe Pegel erzeugt, die in der Nachbarschaft wahrgenommen werden können. Im Rahmen eines Lärmgutachtens kann nachgewiesen werden, dass die Immissions­richtwerte der TA-Lärm eingehalten werden. Dies gilt z.B. für Tischlereien, Werkstätten, Schlossereien, etc.


 


Schrottplatz, Recyclinghof, Autoverwertung

 


Insbesondere der Umgang mit metall­ischen Materialien verursacht bei dieser Art von Betrieben hohe Schallpegel.

Die Sortierung von Metallschrott durch Bagger, die Verdichtung von Pkw (Schrottpresse), die Befüllung und der Wechsel von Metallcontainern, aber auch die Fahrten auf dem Betriebsgelände mit unterschied­lichen Fahrzeugen (Lkw, Gabelstapler, Radlader, etc.) sind mögliche Schallquellen.





Einzelne Schallquellen


Die von Lkw ausgehenden Schall­emissio­nen sind u.a. abhängig von Typ und Größe, sowie von der Fahr- und Rangier­geschwindigkeit.

Zudem verursacht die Druckentlastung der hydraulischen Bremsen in der Regel Geräuschspitzen, die gesondert nachgewiesen werden müssen.




Die Verladung von Waren verursacht ebenfalls Lärm.

Dieser richtet sich nach der nach der Länge der Verladevorgänge, den verwendeten Hilfsmitteln (Hubwagen, Gabelstapler, etc.) und weiteren Parametern. Zudem ist zu beachten, dass es z.B. Gabelstapler mit unterschiedlichen Antriebsarten gibt, also elektrisch, gas- oder benzinbetrieben.


 



Ein Parkplatz für Pkw findet sich an fast jedem Betrieb, sei es für Kunden, Besucher oder Mitar­beiter.

Die von ihm ausgehenden Schall­emissionen sind abhängig von der Parkplatzart, der Fahrbahn­oberfläche, der Anzahl der Stellplätze, der Bewegungs­häufigkeit auf den Stellplätzen u.v.m.


Der Nachweis erfolgt in der Regel nach der Bayerischen Parkplatzstudie.


 


Viele Betriebe verfügen über eine Lüftungs- oder Klimaanlage.

Vor allem die mechanisch betriebenen Wärme­tauscher auf Dächern oder an Fassade erzeugen Schallemissionen. Entsprechende Kenndaten wie der Schallleistungspegel der einzelnen Geräte sollte der Hersteller liefern können.